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Wichtigkeit von Wohlgefühl und Gesundheit am Arbeitsplatz

Der Arbeitsplatz ist ein Ort, an dem sich jeder Berufstätige einen Großteil seines Tages aufhält. Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit liegt bei 34,9 Stunden in Deutschland. Das bedeutet, dass wir Menschen uns nahezu ein Drittel eines jeden Wochentages, viele auch samstags, an der Arbeit aufhalten. Wer sich dort wohl fühlt, bringt eine deutlich höhere Motivation und Leistungsfähigkeit mit. Aber wie kann der Arbeitnehmer dazu beitragen, dass seine Mitarbeiter gerne an den Arbeitsort kommen?

Bürogestaltung zum Wohlfühlen

Bereits bei der Büroauswahl sollte man auf Geräumigkeit und möglichst viel Tageslicht achten. Von Wichtigkeit ist auch das Mobiliar, das bestenfalls auf jeden einzelnen Mitarbeiter explizit abgestimmt ist. Denn jeder Mensch verfügt über ein unterschiedliches Bequemlichkeitsgefühl. Ergonomische Stühle und Tische, die sich individuell verstellen lassen, sind eine gute Lösung. Darüber hinaus sorgt regelmäßiges Lüften für ausreichend Sauerstoff. Er beugt Konzentrationsschwäche und Müdigkeit vor. Für die Optimierung des Raumklimas bieten sich Pflanzen an. Sie reinigen die Luft und bauen Wohnraumgifte ab. Für ihre Pflegeleichtigkeit sind beispielsweise

  • der Drachenbaum,
  • das Efeu,
  • der Elefantenfuß,
  • das Fensterblatt sowie
  • die Grünlilie

bekannt. Verfügen die Räumlichkeiten über wenig natürliche Helligkeit, können Tageslichtlampen Abhilfe schaffen. Bestenfalls ist jeder Schreibtisch mit einer eigenen Lichtquelle ausgestattet.

Welche Wandfarben empfehlen sich für den Arbeitsplatz?

Oft unterschätzt wird die Wirkung von Farben auf unser Wohlbefinden. Tatsächlich können mit ihnen die Emotionen der Mitarbeiter beeinflusst werden. Sie wirken sich auf unsere Kommunikation, Konzentration und das Entspannungsgefühl aus. Man sollte darauf achten, Farben am Arbeitsplatz sparsam einzusetzen, denn jede einzelne wird sowohl mit positiven als auch negativen Assoziationen verbunden.

  • Rot strahlt Wärme, Energie, Dynamik und Aktivität aus, zudem Aufregung, Aggressivität, Gefahr und Wut. Da es eine sehr dominante Farbe ist, sollte sie nur für eine einzige Wand genutzt werden.
  • Blau geht im positiven Bereich mit Genauigkeit, klarem Denken, Konzentration, Lernen und Selbstvertrauen einher. Zu den negativen Wirkungen gehören Kälte und Melancholie. Aufgrund der Tatsache, dass Blau beruhigend und entspannend wirkt, eignet es sich gut für den Arbeitsort.
  • Gelb wird mit Glück, Kreativität, Lebensfreude, Optimismus und Wachheit assoziiert, im negativen Sinn steht es für Eifersucht und Neid. Gelb verbreitet Harmonie und gleichfalls Entspannung, daher ist die Wandfarbe für den Arbeitsplatz geradezu prädestiniert. 

Schutzmaßnahmen und Hilfsmittel

In einer Fabrik, Warenlagern und ähnlichem kommt es weniger auf die Raumgestaltung an. Hier ist der Unternehmer jedoch in der Pflicht, für die Sicherheit und Gesundheit seiner Mitarbeiter Sorge zu tragen. Dazu gehören Maßnahmen im Bereich der menschengerechten Gestaltung sowie die Verhütung von Unfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren. Die verschiedenen Vorschriften finden sich im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Sind lärmende Maschinen im Einsatz, sollten diese so geräuscharm wie möglich ausgewählt werden. Außerdem ist auf eine Schallausbreitungsminderung zu achten. Es gibt zahlreiche Hilfsmittel, die die Gesundheit der Beschäftigten schützen, darunter spezielle Sicherheitskleidung, Atemmasken und Ohrenschützer. Unternehmen, in denen regelmäßig schwere Lasten transportiert werden, müssen adäquate Hebemittel zur Verfügung stellen. Neben Gabelstaplern und Rollwagen kommen oftmals Einfachscherenhubtische zum Einsatz. Letztere gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen, sie sind der am häufigsten genutzte Typ unter den Hubtischen. Saxlift bietet beispielsweise 28 Modelle an. Ihre Hubkraft beträgt zwischen 500 und 5.000 Kilogramm, womit sie den Bedarf der meisten Kunden abdecken.

Ein Büro mieten – welche Aspekte sind entscheidend?

Möchte man ein Büro am Flughafen Frankfurt / Main oder woanders mieten, dann kommt eine große Entscheidung auf einen zu. Man will schließlich länger darin verbleiben und sich nicht ständig mit Umzügen auseinandersetzen. Das kostet nicht nur Zeit, sondern es kann währenddessen auch nicht produktiv gearbeitet werden. Für die Suche stehen einem mehrere Optionen zur Verfügung, zum Beispiel kann man einen Makler beauftragen oder selbst nach passenden Räumen suchen. Eine Sache bleibt aber immer gleich, man muss auf mehrere Punkte achten, um lange Freude mit dem neuen Büro zu haben.

Die Größe

Zu kleine Räume wirken beengend und können bei vielen Kunden zu einem Problem werden. Ein zu großes Büro wiederum kostet unnötig Geld und kommt bei zu wenig Mitarbeitern ebenfalls nicht gut bei Kunden an. Um das optimale Maß zu finden, ist unter anderem die Branche wichtig, in der man arbeitet. Auch die Größe des Personals und die Zukunftsaussichten sind entscheidend, falls man sich beispielsweise in naher Zukunft vergrößern möchte.

Die Lage

Ist man als Unternehmen schwer zu finden oder stehen keine Parkplätze bereit, dann hat es auf Interessenten eine abschreckende Wirkung. Es kann also sein, dass Kunden dadurch vergrault werden. Beim neuen Büro ist es demnach wichtig, dass die Lage stimmt und Parkplätze zur Verfügung stehen. Eine Ausnahme besteht dann, wenn es so gut wie keinen Kundenverkehr gibt. Dann kann man der Lage einen günstigeren Preis vorziehen.

Die Zusatzkosten

Der erste Blick richtet sich auf den Mietpreis. Damit ist es aber noch nicht getan, denn es kommen auch noch die Nebenkosten – Wasser, Gas, Strom, Telekommunikation und Abwasser – dazu. Oftmals wird auch der Gewerbesteuerhebesatz vergessen, der je nach Standort variiert.

Außerdem sollte man auf die Vertragsbindung und auf die Geräuschkulisse achten. Letzteres klingt unspektakulär, hat aber einen entscheidenden Einfluss. Weder der Chef noch die Mitarbeiter oder Kunden werden laute und nervige Hintergrundgeräusche haben wollen. Man muss aber freilich dazusagen, dass die Wichtigkeit von der Branche abhängt.

Teambuilding für eine gute Zusammenarbeit

Das Wichtigste für einen Unternehmer ist, dass die Produktivität seines Unternehmens optimal läuft. Gibt es Probleme unter den Mitarbeitern oder wird ein Team gerade neu zusammengesetzt, sind Teambuilding-Maßnahmen ein hilfreiches Werkzeug. Eine Gruppe, in der alle Beteiligten gerne zur Arbeit kommen und die zufrieden ist, ist nachweislich produktiver. Als Teambuilding werden innerhalb der Personalentwicklung Phasen bezeichnet, wo das Team miteinander in Kontakt tritt, um in arbeitsteiliger Verantwortung ein Ziel zu erreichen.

Das Ziel ist, ein positives Arbeitsklima und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu schaffen, nichts soll dem Zufall überlassen werden. Teambuilding-Maßnahmen werden manchmal belächelt und als peinlich wahrgenommen. Tatsächlich werden die wichtigsten Bereiche Kommunikation, Problemlösung, Zusammenspiel und Vertrauen dabei effektiv bearbeitet. Dabei kann auf einfache Übungen zurückgegriffen werden, beliebt sind aber auch Outdoor-Events.

Phasen eines Teambuilding-Prozesses

Es geht darum, einen Gruppenprozess in Gang zu setzten, ein Wir-Gefühl aufzubauen und den Teamgeist sowie die Kooperationsbereitschaft einer Gruppe zu stärken. In ihrer Entwicklung durchlaufen Teams immer wieder ähnliche Prozesse. Bekannt ist das Modell von Tuckmann, das verschiedene Phasen beschreibt:

  • Forming ist die Findungsphase, in der Regeln noch unklar sind und Gruppenmitglieder erst ihren Platz finden müssen.
  • Storming kann häufig eine konfliktreiche Phase sein, in der Führungsrollen geklärt werden sowie Prioritäten und Ziele des Teams.
  • Norming ist die Phase der Akzeptanz und Kooperation, in der die Rollenfindung abgeschlossen ist. Regelungen zur Zusammenarbeit sind gefunden.
  • Als Performing wird die Leistungsphase des Teams bezeichnet. Das Team konzentriert sich auf die Aufgabenerfüllung und arbeitet in gegenseitiger Wertschätzung und Akzeptanz zusammen.
  • Adjourning ist die Phase, in der die Auflösung des Teams bevorsteht, weil das Ziel erreicht ist. Diese Phase ist vorwiegend relevant, wenn Teammitglieder einen Arbeitsprozess beendet haben und anschließend wieder getrennte Wege gehen.

Teambuilding-Maßnahmen unterstützen vor allem die ersten drei Phasen Forming, Storming und Norming. Es gibt unterschiedliche methodische Ansätze, etwa Workshops, Coaching, Training oder Outdoor-Training.

Outdoor Events für ein besseres Wir-Gefühl

Wie der Name schon sagt, geht es bei Outdoor Events um Maßnahmen in freier Natur. Gemeinsame Erlebnisse werden als pädagogisches Instrument genutzt und wirken Verhaltens-beeinflussend. Residentials sind Indoor- und Outdoorübungen, die im Umfeld eines Seminarhotels stattfinden. Dabei finden Übernachtung und Verpflegung in einem Hotel statt, typischerweise kommen spielerische Elemente wie Hochseilgarten, Bootsbau, Kletterwände oder Wippen zum Einsatz.

Bei Survivals geht es um die Zusammenarbeit in der freien Natur, in der Nahrungsmittel- und Trinkwasserversorgung und Biwakierung vom Team organisiert werden muss.

Die anspruchsvollste Form der Outdoor Events stellen Expeditionen dar. Es handelt sich dabei um länger Aufenthalte in der Natur, in der neben dem Überleben ohne Hilfsmittel auch noch Aufgaben zu bewältigen sind. Beim Outdoor-Training werden wichtige Voraussetzungen dafür geschaffen, dass eine Zusammenarbeit im Team funktioniert. Teilnehmer lernen sich besser kennen und stärken ihr Selbstbewusstsein um ihre Rolle im Team besser zu finden.

Workshop, Coaching und Training für effizientes Arbeiten

Bei zunehmender Aufgabenkomplexität sollten Teams gegründet werden, da die Anforderungen für eine Einzelperson zu viel sind. Für eine optimale Ergänzung ist es von Vorteil, wenn die Teammitglieder möglichst unterschiedliche Qualifikationen besitzen. Teambuilding ist ein immer wiederkehrender Prozess. Einerseits wird eine einzigartige Identität entwickelt, andererseits trägt die vorgesetzte Stelle die Verantwortung für die Ressourcen im Team.

Für die notwendigen Prozesse gibt es unterschiedliche Maßnahmen und Übungen in Form von Spielen. Eine Übung zur Verbesserung der Kommunikation ist, dass jeder Teilnehmer drei Aussagen über sich selbst auf einen Zettel schreibt. Zwei davon sind wahr, eine ist eine Lüge. Nach einer Kommunikationszeit von etwa 15 Minuten, in der sich die Teilnehmer ungezwungen unterhalten dürfen mit dem Ziel, möglichst viele Informationen über die Kollegen zu bekommen, werden die drei Aussagen vor der Gruppe laut vorgelesen. Dabei soll die Gruppe herausfinden, welche der Aussagen eine Lüge ist.

Eine weiteres Spiel kann das Blickkontakt-Spiel sein, eine sehr einfache, aber auch sehr effiziente Übung. Sie erzeugt Vertrauen und hat zum Ziel, dass Kollegen sich später besser aufeinander einlassen können. Es geht darum, dass viele Menschen Probleme haben, Blickkontakt zu halten. Ziel ist einfach, sich gegenüber hinzusetzen und den Blickkontakt sechzig Sekunden lange zu halten. Das kann zu Beginn peinlich berührtes Kichern auslösen, die Teammitglieder werden aber zunehmend sicherer in der Situation und können dieses Gefühl auch in ihr Arbeitsleben mitnehmen.

Fazit

Teamevents können das Klima unter den Mitarbeitern verbessern, Teammitglieder rücken näher zusammen. Ein wichtiger Faktor sind die Entwicklung von Gruppenbildungsprozessen und die Erweiterung von Handlungskompetenzen. Um Mitarbeiter näher zusammen zu bringen, sind gemeinsame Erlebnisse, Aktivitäten und Herausforderungen außerhalb des Arbeitsalltags eine wunderbare Möglichkeit.

Es gibt zahlreiche Angebote und vielfältige und kreative Übungen und Methoden, zielführende Prozesse in Gang zu setzten, die langfristige Wirkung zeigen. Letztendlich ist nicht zu vergessen, dass auch der Spaßfaktor eine zentrale Rolle spielt und es einfach auch darum geht, dass Mitarbeiter eine schöne Zeit zusammen haben.

Quellen:

  1. https://openairbar.ch/vier-massnahmen-zum-teambuilding-die-den-mitarbeitern-freude-machen/
  2. https://events24.ch/2014/08/29/teambuilding-und-events-darum-geht-es/

Arbeitsrecht im Unternehmen: Ein interessantes Beschäftigungsfeld für Anwälte

Arbeitsrechtliche Belange sind in jedem Unternehmen wichtig. Sobald ein Mitarbeiter beschäftigt wird, kommen bestimmte Themen auf, die nicht selten im Streit enden. Umso mehr Angestellte ein Unternehmen beschäftigt, desto größer sind auch die Anforderungen und härter die Regelungen. In großen Betrieben ist es daher längst gängig, eine eigene Rechtsabteilung aufzubauen. Hier werden nun sämtliche rechtlichen Belange durchgeführt, seien es arbeitsrechtliche Streitigkeiten oder das Mahnwesen. Für Betriebe ist diese Vorgehensweise oft sinnvoller und kostengünstiger, da sie nicht ständig Rechtsanwaltskanzleien beauftragen müssen. Aber wie sieht die Arbeit tatsächlich aus? Welche Aufgaben übernehmen die hauseigenen Rechtsanwälte und wie werden sie unterstützt?